Was dein Körper schon weiß - über die TFM Frauenmassage
Manche Frauen kommen zu mir und sagen nichts. Sie legen sich hin. Und irgendwann - manchmal nach Minuten, manchmal erst gegen Ende - kommen Tränen. Leise, unerwartet, ohne Grund den sie benennen könnten. Und dann sagen sie: „Ich weiß gar nicht warum ich weine."
Ich weiß es. Der Körper erinnert sich gerade. An etwas, das er lange nicht gespürt hat. An Berührung, die nicht fordert. Die nicht bewertet. Die einfach - da ist.
Es gibt Frauen, die sich ihr ganzes Leben nach Berührung gesehnt haben. Nicht weil sie sie nie gehabt haben - sondern weil sie nie so war, dass der Körper wirklich ankommen konnte. Sicher. Willkommen. Ungezwungen.
Und es gibt Frauen, bei denen Berührung irgendwann verschwunden ist. Schleichend, unmerklich. Der Alltag wurde voller, der Körper funktionaler, die Zärtlichkeit leiser. Oder Berührung hat sich verändert - ist bedrohlich geworden, nach bestimmten Erlebnissen, die den Körper vorsichtig gemacht haben.
Diese Frauen kommen zu mir.
Nicht alle wissen warum. Manche sagen: ich brauche einfach etwas für mich. Manche sagen nichts. Aber der Körper weiß es. Er hat diese Sehnsucht die ganze Zeit getragen.
Die TFM ist keine klassische Massage.
„Ich dachte, eine Massage muss wehtun.", höre ich oft. Oder: „Es ist, als ob du auf meinem Körper malen würdest."
Ja. Genau so.
Die Berührungen sind weich, fließend, malerisch. Sie suchen nicht nach Verspannungen um sie zu bekämpfen. Sie laden ein. Sie geben dem Körper Impulse - sanft, ohne Zwang, ohne Erwartung - und lassen ihn selbst entscheiden, was er damit macht.
Denn der Körper tut nie etwas gegen sich selbst. Er gibt nur Signale. Informationen. Er zeigt, was er braucht, was er loslassen möchte, was er noch nicht bereit ist freizugeben. Die TFM hört ihm zu - durch die Hände.
Und wenn der Körper gehört wird, beginnt etwas. Ganz von alleine. Ohne dass jemand etwas erzwungen hat.
Er kommt ins Gleichgewicht.
Nicht das Gleichgewicht, das ich definiere. Seines. Denn Gleichgewicht bedeutet Selbstregulation. Und Selbstregulation bedeutet - auf die tiefste, einfachste Art - Gesundheit.
Der weibliche Körper durchläuft viele Jahreszeiten. Die TFM kennt sie alle.
Die Frau, die ihren Zyklus zum ersten Mal wirklich nicht nur zählen, sondern spüren möchte. Die, die jeden Monat mit Schmerzen kämpft und nicht mehr kämpfen möchte. Die Schwangere, die ihren sich verändernden Körper mit Staunen statt mit Angst bewohnen möchte. Die Frau im Wochenbett, die gerade so viel gegeben hat - und nun selbst gehalten werden darf. Die, die in den Wechseljahren steht und spürt, dass sich etwas neu ordnet, neu verhandelt, neu entfaltet.
Und die Frau, die einfach zu lange nicht berührt wurde. Von niemandem. Auch nicht von sich selbst.
Was Frauen mir erzählen, nach Wochen oder Monaten, geht oft weit über das hinaus, was ich versprechen könnte - und darf. Ich höre von Veränderungen, die sie selbst nicht erwartet haben. Von einem Körper, der sich anders anfühlt. Stiller. Lebendiger. Mehr wie ihrer.
Ich male nur. Der Körper entscheidet, was entsteht.
Wenn du dich erinnerst, wann du das letzte Mal wirklich berührt wurdest.
Nicht funktional. Nicht flüchtig. Sondern so, dass dein ganzer Körper es gespürt hat.
Wenn du merkst, dass diese Erinnerung weit zurückliegt. Oder gar nicht kommt.
Dann ist das vielleicht der Moment, in dem du weißt, dass du nicht mehr warten möchtest.
Die TFM ist kein Versprechen. Sie ist eine Einladung. An deinen Körper, sich zu erinnern wie es sich anfühlt, wirklich da zu sein.
Ich halte den Raum. Du entscheidest, was entsteht.
Mehr über Lima Lima — eine sinnliche Begegnung von Frau zu Frau — erfährst du hier.
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Agnieszka Godawa begleitet Frauen körperorientiert, traumasensibel und ohne Heilversprechen - in Düsseldorf und online.
